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National Institute of Health (SZU, “Státní zdravotní ústav”)
National Institute of Health (SZU, “Státní zdravotní ústav”) ist das nationale Gesundheitsinstitut Tschechiens und arbeitet an der Entwicklung von Gesundheitsmaßnahmen in verschiedenen Bereichen wie Vakzinologie, Ernährung, Umweltwissenschaften und weiteren Themen der öffentlichen Gesundheit, wobei Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung zu den zentralen Aufgaben des Instituts gehören. Dabei konzentriert sich das SZU auf die wichtigsten Gesundheitsprobleme im nationalen Kontext, einschließlich der epidemiologischen Überwachung schwerer Infektionen in Tschechien. Das Institut fördert einen gesunden Lebensstil und eine ausgewogene Ernährung zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Suchterkrankungen und Krebs. Darüber hinaus verfügt das SZU über Erfahrung in der Beteiligung an internationalen Projekten, insbesondere an EU-geförderten Projekten wie European Joint Actions (JAHEE, JAMRAI, JATC2 und weiteren).

Universitätsklinikum Bonn (UKB) and Institute of Innate Immunity (III)
Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) und sein Institute of Innate Immunity (III) zählen zu den bestbewerteten medizinischen Zentren in Europa. Das UKB bietet ein vielfältiges und exzellentes Forschungsumfeld im Bereich der Immunologie und hat zahlreiche talentierte Forschende aus aller Welt angezogen. Dies spiegelt sich im Status der Universität als Exzellenzuniversität in Deutschland sowie in der großzügigen und kontinuierlichen Förderung durch den Exzellenzcluster ImmunoSensation wider. Das Institut für Angeborene Immunität, das über anerkannte Expertise im Bereich der angeborenen Immunität und Entzündung verfügt, ist mit modernster Ausstattung und Infrastruktur ausgestattet. Darüber hinaus gilt es als ein führender Standort für Immunologie in Europa und beherbergt Forschungsgruppen in Bereichen wie Strukturbiologie und zellulärer Immunologie. Das Institut für Angeborene Immunität wird durch Fördermittel des European Research Council (ERC) sowie durch die Exzellenzstrategie Deutschlands (EXC 2151 – 390873048) der DFG finanziert.

Assistance Publique–Hôpitaux de Marseille (APHM)
Assistance Publique-Hôpitaux de Marseille (APHM) ist ein führendes französisches Krankenhaus mit vier Notaufnahmen und rund 109 Intensivbetten (ICU), in denen jährlich etwa 5000 Patient:innen behandelt werden. Für BEATsep werden zwei Intensivstationen für Erwachsene (25 Betten) sowie eine pädiatrische Intensivstation (15 Betten) einbezogen, was etwa 1800 erwachsenen Patient:innen und 100 erwachsenen Patient:innen mit septischem Schock pro Jahr entspricht. Das APHM-Team konzentriert sich auf die Biologie von Sepsis und septischem Schock, was durch zahlreiche Publikationen in Fachzeitschriften mit hohem Impact Factor belegt ist.

Masaryk University Brno (MUNI)
Masaryk University Brno (MUNI) umfasst mehrere Abteilungen, von denen drei im Projekt BEATsep vertreten sind: die Abteilung für pädiatrische Infektiologie, die Abteilung für pädiatrische Anästhesiologie und Intensivmedizin sowie das CEITEC Multimodal and Functional Imaging Laboratory (MAFIL), eine der zentralen Serviceeinrichtungen des Central European Institute of Technology (CEITEC). MAFIL ist Teil der nationalen Forschungsinfrastruktur Czech-BioImaging sowie der europäischen Infrastruktur Euro-BioImaging und bietet einer breiten wissenschaftlichen Gemeinschaft Zugang zu Anwendungen in den Bereichen Neuroimaging, Gehirnkartierung und weiteren Verfahren der Magnetresonanztomographie (MRT). MAFIL war an zahlreichen internationalen Projekten und Konsortien beteiligt (darunter JPND-Projekte, COST-Projekte, tschechisch-österreichische bilaterale Projekte sowie H2020 RISE) und hat seit 2015 Dienstleistungen für mehr als 100 Forschungsprojekte mit mehreren tausend MRT- oder EEG-Messungen erbracht. Beide klinischen Teams sind mit dem Universitätsklinikum Brünn (FNB) assoziiert, das als Projektpartner fungiert und eine wichtige Quelle für Patient:innenproben darstellt.

National University of Ireland (NUI)
National University of Ireland (NUI) und der Lung Biology Cluster, die diese Forschung durchführen werden, arbeiten in den Bereichen Sepsis, Lungenschädigung sowie Zell- und Gentherapien. Die NUI hat Fördermittel vom European Research Council (ERC), dem Health Research Board, der Science Foundation Ireland sowie dem Irish Research Council erhalten und ist zudem an gemeinsam mit Industriepartnern finanzierten Projekten in den Bereichen Vernebelungstechnologien, Stammzelltherapie und Sepsis beteiligt. Die NUI verfolgt ein besonderes Interesse an der Entwicklung und Anwendung neuartiger Technologien zur Organunterstützung und zur therapeutischen Wirkstoffabgabe bei kritisch kranken Patient:innen, sowie an der Anwendung datenanalytischer Ansätze in dieser Patient:innengruppe. Dabei verfügt sie über Erfahrung in der Biobankierung von Proben von Intensivpatient:innen, der Durchflusszytometrie sowie der Quantifizierung löslicher Serumfaktoren. Darüber hinaus hat die NUI mehrere klinische Studien zu akutem Atemnotsyndrom (ARDS), Sepsis und COVID-19 initiiert und ist als Studienzentrum daran beteiligt. Die NUI hat zudem Wirkstoffe von Zellkultur-Experimenten über präklinische Modelle bis hin zu First-in-Human-Studien entwickelt.

Commenius University Bratislava (CU)
Die Comenius University Bratislava (CU) mit ihrem Institut für Molekulare Biomedizin (IMBM) ist eine Forschungseinrichtung der Medizinischen Fakultät der Comenius-Universität in der Slowakei. Das Team vereint ein breites Spektrum an fachlichen Hintergründen – von Molekularbiologie, Biophysik, Biotechnologie und Physiologie bis hin zu verschiedenen medizinischen Disziplinen. Der Forschungsschwerpunkt des Instituts liegt auf der Rolle von extrazellulärer DNA (NETs) in verschiedenen Krankheitsbildern, darunter Sepsis. Dafür wurden mehrere präklinische Modelle etabliert, die für die Erforschung systemischer Entzündungen und deren Folgen genutzt werden können. Die CU versteht Interdisziplinarität als einen zentralen wissenschaftlichen Wert und arbeitet eng mit Kliniker:innen in der Slowakei sowie mit komplementären Forschungseinrichtungen weltweit zusammen. Das IMBM wird gemeinsam mit Universitätskliniken in Bratislava sowohl Patient:innenproben bereitstellen als auch die Analyse von NETs durchführen.

Centre d’Immuologie Marseille-Lumily (CIML)
Das Centre d’Immunologie Marseille-Luminy (CIML), angesiedelt auf dem multidisziplinären Campus der Aix-Marseille-Universität, ist ein führendes Forschungsinstitut im Bereich der Immunologie. Es umfasst 17 Forschungsteams, sieben hochmoderne Technologieplattformen sowie 17 renommierte ERC-Grants. Seine starke Erfolgsbilanz in der hochqualitativen Forschung, 50 patentierte Erfindungen sowie zahlreiche Kooperationen mit renommierten Institutionen und privaten Stiftungen unterstreichen seine Dynamik und globale Bedeutung. Mit einem Fokus sowohl auf wissenschaftliche als auch medizinische Zielsetzungen beschleunigt das CIML die Entwicklung diagnostischer und therapeutischer Innovationen für Patient:innen und hat erfolgreiche Biotech-Unternehmen wie Innate Pharma und Ipsogen hervorgebracht. Kooperationen mit international angesehenen Einrichtungen wie der Harvard Medical School, dem EMBL und der UCSF sowie die Beteiligung an Projekten wie PIA, EUROBIOMED und der Marseille-Immunopole-Föderation verdeutlichen das konsequente Engagement des Instituts für Exzellenz. Die hochmodernen Technologieplattformen des CIML – darunter Zytometrie (mit drei 5-Laser-Spektralflusszytometern, einschließlich Europas erstem spektralen Sorter), Bioinformatik, funktionelle Genomik und Bildgebung – festigen seine Position als führende Forschungseinrichtung in der Immunologie und verwandten Disziplinen.

BIOVARIANCE
BIOVARIANCE verfügt über ein pharmaerfahrenes, professionelles Management sowie ein multidisziplinäres Team von Spezialist:innen, das Expertise und Erfahrung in den Bereichen Technologie, Innovation und Life-Science-Industrie vereint. BEATsep profitiert von der umfassenden Erfahrung von BioVariance in der Entwicklung komplexer prädiktiver Modelle zur Diagnose verschiedener Erkrankungen (z. B. Darmkrebs) sowie zur Vorhersage psychologischer Folgeerscheinungen. BioVariance wird ein vereinfachtes prädiktives Instrument entwickeln, um Patient:innen entsprechend ihres Risikos, ein Post-Intensive-Care-Syndrom (PICS) zu entwickeln, zu stratifizieren. Dieses Modell könnte in Form eines Risikoscores umgesetzt werden, der Patient:innen auf Grundlage ihres Profils immunbezogener Marker sowie weiterer relevanter klinischer Faktoren zugeordnet wird.

Ludwig Boltzmann Institut für Traumatologie (LBI Trauma)
Die Mission des LBI Trauma ist die Entwicklung und Weiterentwicklung diagnostischer, therapeutischer und regenerativer Forschungsstrategien, um Patient:innen nach Verletzungen zu retten und zu stabilisieren, chirurgische Techniken zu entwickeln und zu optimieren sowie eine vollständige und nachhaltige Genesung von Traumapatient:innen zu ermöglichen. Das LBI Trauma fungiert als zentrales Forschungszentrum in Kooperation mit der AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt), der Organisation, die alle österreichischen Unfallkrankenhäuser betreibt. Seine interdisziplinäre wissenschaftliche Strategie vereint biomedizinische Grundlagenforschung, translationale und klinische Forschung und hat bereits mehrere Spin-off-Unternehmen hervorgebracht. Das Institut steht an der Spitze der Bench-to-Bedside-Forschung und hat experimentell mehrere diagnostische und therapeutische Ansätze entwickelt, die inzwischen routinemäßig in der klinischen Praxis eingesetzt werden. Expert:innen des LBI Trauma koordinieren regelmäßig und wirken an verschiedenen Task Forces der Intensivmedizin mit und erstellen Leitlinien im Bereich der prä- und klinischen Intensivmedizin (z. B. zur Behandlung perioperativer Blutungen (2023), MQTiPSS (2018) und zum zielgerichteten Gerinnungsmanagement (2017)). Das Institut bietet ein starkes multidisziplinäres Umfeld mit verschiedenen Forschungsgruppen, die in den Bereichen Sepsis, Schock, Trauma, Geweberegeneration, Molekularbiologie und Bildgebung tätig sind.

International Clinical Research Centre (ICRC)
Der BEATsep-Koordinator ist eine einzigartige Forschungsinfrastruktur innerhalb des St. Anne’s University Hospital in Brno (FNUSA). Das Zentrum verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Überführung von Forschungsergebnissen in die klinische Praxis. Dank eines starken Netzwerks an Kooperationen mit akademischen Partnern und der Industrie hat sich das ICRC zu einem Exzellenzzentrum für klinische, translationale und präklinische Forschung entwickelt.
Das Forschungsteam des ICRC umfasst die Gruppe für zelluläre und molekulare Immunregulation (CMI, Fric Lab), die Biostatistik-Gruppe sowie die Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Die CMI-Gruppe verfügt über umfassende Expertise in der Biologie myeloider Zellen, wobei sich ihre Forschung auf die zelluläre und molekulare Regulation verschiedener Immunprozesse unter unterschiedlichen Bedingungen konzentriert, darunter Infektionen und Sepsis.
Die Mitglieder des erfahrenen Biostatistik-Teams (eine zentrale Serviceeinheit des ICRC) spielen eine entscheidende Rolle im BEATsep-Projekt, da ihre Expertise und Erfahrung in klinischen Daten, Statistik und Datenmanagement für den Projekterfolg essenziell sind. Das Biostatistik-Team verfügt über Erfahrung im Datenmanagement internationaler Projekte in REDCap, unter anderem im Projekt FLAMI (For Life After Myocardial Infarction), das die 12-Monats-Ergebnisse einer pflegegeleiteten Sekundärpräventionsintervention bei STEMI-Patient:innen (ST-Elevation-Myokardinfarkt) untersucht hat.